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Schätze des Geistes · Band IX

Schätze des Geistes IX

150 Weisheiten

Umfang
150 Gedanken
Lesezeit
etwa 23 Minuten

Vorwort

Alles, was sich verändert, ist menschlich und vergänglich, somit auch die materiellen Werte, denen wir so häufig nachrennen.

Doch die Weisheiten dieses Werkes bleiben uns erhalten im Geiste und in unserer Seele und werden uns somit zu einem echten, unvergänglichen Schatz!

Dieses Buch kann allen denen helfen, die auf ihrem mehr oder weniger bewussten Weg ins Licht der Erkenntnis sind. Jede dieser kleinen Weisheiten enthält einen unglaublich tiefen Einblick in die höhere Wahrheit GOTTES und Seiner Perfektion, aus denen wir alle schnell und einfach lernen können.

Sie können uns Inspiration oder auch Schutz sein, ganz wie wir es gerade brauchen. Oder sie bringen uns einfach zum Schmunzeln über uns selbst und unser Sein, wenn wir uns gerade irgendwo erkennen.

Anmerkung des Autors

Wahrheit kann niemand ausschließlich besitzen.

Vergleichbare Erkenntnisse können auch anderen Menschen vor mir zuteilgeworden sein.

Die konkrete sprachliche Form, die Auswahl, die Ordnung und die Buchgestaltung bilden hier in ihrer Gesamtheit dennoch ein urheberrechtlich geschütztes Werk. Dabei will FAR sich dort nicht mit fremden Federn schmücken, wo gleich oder ähnlich lautende Weisheiten zu finden sind.

Auf den Weisheitsseiten selbst wird bewusst auf Zuschreibungen verzichtet, damit das Wort und seine Stimmigkeit im Mittelpunkt stehen.

150 Gedanken, in der Reihenfolge des Buches

  1. Nummer 1:

    Die Lust ist eine Absicht und / oder Empfindung des Verstandes und die Freude ist eine Absicht und / oder Empfindung des Herzens, während das Glück durch eine gemeinsame Empfindung von Verstand und Herz eintritt!

  2. Nummer 2:

    Die Lust wird meist mit körperlicher Erfüllung in Verbindung gebracht, doch der Körper kann nicht wollen, somit ist die Lust wohl eher dem Verstand zuzuordnen, der die Verbindung zwischen geistigem, also gewolltem und materiellem, somit körperlichem ist!

  3. Nummer 3:

    Sex zwischen Mann und Frau im Sinne von körperlich manifestierter Liebe, also gelebter, ausgedrückter Liebe um der Liebe willen, ist rein; wenn Sex nur zur Befriedigung von Begierde, also nur des Höhepunktes wegen betrachtet oder angewendet wird, dann ist er unrein durch das Bewusstsein um das Fehlen von Liebe im Antrieb und dem Verfehlen von Bedingungen unserer gesellschaftlichen oder religiösen Glaubenssätze!

  4. Nummer 4:

    Reine Liebe kennt keine Bedingungen, reiner Sex auch nicht!

  5. Nummer 5:

    Es gibt viele Berater, aber wenig Ratgeber!

  6. Nummer 6:

    Geben ist seliger denn Nehmen; wie wahr, doch auch hier gibt es eine Ausnahme: die klugen Ratschläge!

  7. Nummer 7:

    Erkenne den Unterschied zwischen Wollen und Begehren, denn die Begierde ist auf Besitz und dem Verlangen auf Haben oder Befriedigung aus, während der Wille eigentlich eine uns gegebene Fähigkeit GOTTES ist, die unseren Geist manifestiert und nicht an materiellem oder körperlichem angehaftet ist!

  8. Nummer 8:

    Wenn wir denken oder sagen: ich will dies oder jenes (haben), so meinen wir eigentlich, das wir den Besitz daran begehren; daher kann uns diese Formulierung auch das Bewusstsein darum schärfen; so sage demnächst immer: ich begehre den Besitz von diesem oder jenem!

  9. Nummer 9:

    Wir sind der Schlüssel zu allem was wir aussen und durch andere zu finden suchen, denn unser Sein ist bereits Symbiose; menschlich durch Zeugung von Menschen mit körperlicher Geburt und zugleich GÖTTlich durch geistige und seelische Inkarnation in diesen Körper; unser Bewusstsein ist die Brücke zwischen beidem und deren Pfeiler ist die Liebe!

  10. Nummer 10:

    Wertet den Verstand nicht immer ab, achtet, schätzt, liebt, nährt und erleuchtet ihn ständig weiter, denn er ist es, der ver-wickelt ist durch die Bindungen an Geist, Seele, Körper und Herz und daher ent-wickelt werden darf und muss; er ist es nämlich, aus dem die Brücke zwischen menschlichem und GÖTTlichem manifestiert wird!

  11. Nummer 11:

    Unser Selbst ist das Interface, die Schnittstelle, zwischen GOTT und Mensch, dessen Software, Programm, der Verstand ist und dessen erfolgreichster Schnittstellenmanager "Liebe" heisst!

  12. Nummer 12:

    Wenn die Erde ein Lernplanet ist, so sind wir Menschen hier um zu lernen; dann wird jede Begegnung zu einem Quiz, dessen Sinn es zu verstehen gilt für sich und/oder für den Begegneten!

  13. Nummer 13:

    Unsere moderne Gesellschaftsform hat uns zu Funktionen dezimiert, es zählt nicht mehr die Freude am Sein, sondern nur noch Machen und Haben!

  14. Nummer 14:

    So manches in GOTTES Schöpfung können wir durch unser Sein bezeugen, aber erklären können wir es nicht!

  15. Nummer 15:

    Die Natur ist ein komplementäres System; da ist der Regen, den die Millionen einzelner Tropfen bilden, so wie den Fluss auch und da ist die Luft, die die Millionen einzelner Moleküle bilden!

  16. Nummer 16:

    Wann werden wir Menschen endlich zu Tropfen, damit die Menschheit ein warmer Regen wird, einem Segen gleich, der die Erde durch sich befruchtet und nicht nur ausnutzt!

  17. Nummer 17:

    GOTTES ganze Schöpfung ist komplementär, so auch die Polarität; erst Nord- und Süd-, oder Plus- und Minuspol zusammen ergeben ein gemeinsames Ganzes!

  18. Nummer 18:

    Was wohl ist eine harmonische Melodie anderes als die Gesamtheit ihrer einzelnen Töne?

  19. Nummer 19:

    GOTT gibt uns alles und doch steht mir nichts davon zu, es ist für uns alle, denn unsere Gemeinschaft zählt, ihr sollte unsere Aufmerksamkeit gelten!

  20. Nummer 20:

    Ein Sinn unseres Lebens auf der Erde ist es wohl, sich als Individuum wahrzunehmen, die Gemeinschaft und Gegenseitigkeit zu erkennen, in ihr aufzugehen als Individuum und seine Erfüllung im Sein als Element eines höheren Seins, einer gemeinsamen Organschaft, wie locker und diffus auch immer angelegt, zu finden!

  21. Nummer 21:

    Kannst du etwas oder jemanden betrachten, egal ob wertvoll oder nicht oder schön oder nicht, ohne es besitzen, es haben zu wollen?

  22. Nummer 22:

    Und kannst du etwas oder jemanden betrachten, ohne es beeinflussen oder verändern zu wollen; es so lassen, wie es eben gerade ist?

  23. Nummer 23:

    Deine Taten sind die Folgen deiner Entscheidungen!

  24. Nummer 24:

    Hast du heute schon überprüft, ob deine Worte auch deinen Gedanken und deine Taten deinen Worten entsprechen?

  25. Nummer 25:

    Gehst du, um dich zu entfernen oder um zurück zu kommen?

  26. Nummer 26:

    Es ist nicht die Zeit, die immer kürzer wird heutzutage, sondern die Geschwindigkeit der Veränderung hat sich erhöht!

  27. Nummer 27:

    Anpassen heisst, das der Rhythmus deiner Veränderung mit dem Rhythmus der allgemeinen Veränderung harmonisiert wird!

  28. Nummer 28:

    Die Unzufriedenheit ist der Staatsanwalt eines noch nicht erleuchteten Lebens, denn sie (be)klagt die Umstände dieses Lebens (an)!

  29. Nummer 29:

    Die Erkenntnis wiederum ist Freiheit zugleich, denn das Erkennen von Ursache und Wirkung bis zur Manifestation eines Umstandes, befreit von Klage, Schuld und Verhaftung daran!

  30. Nummer 30:

    Erst wer nicht mehr (an)klagt und (ver)urteilt ist auch frei von Selbstabwertung, denn wenn man nicht mehr urteilt, dann auch nicht über sich selbst!

  31. Nummer 31:

    Um dich ent-wickeln zu können, musst du dich erstmal ver-wickelt haben!

  32. Nummer 32:

    Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, das GOTT uns nicht nur einmal erschaffen hat, sondern das er uns auch täglich immer wieder zusammenhält, uns erhält?

  33. Nummer 33:

    Der Schein des Lichts erhellt uns zwar, doch der Schein trügt, da der Schein nur die Wirkung des Lichts ist und nicht das Licht selber; daher erhellt er zwar, aber unsere Erleuchtung erfahren wir erst, wenn das Licht selber in uns ist!

  34. Nummer 34:

    Wir orientieren uns in Raum und Zeit durch Dauerhaftes; doch was ist es, was wir als dauerhaft ansehen? Vielleicht unser Körper? Unser Haus? Ein Land? Ein Kontinent? Nur GOTT und damit die Liebe ist von Dauer, der Rest zerfällt wieder zu dem, woraus es zusammengesetzt wurde!

  35. Nummer 35:

    Die Natur ist Leben und Leben ist auch Veränderung, somit ist nichts auf Dauer in der Natur ausgelegt und doch wollen wir uns und unseren Aspekten Dauer verleihen; ist das denn nicht völlig unnatürlich?

  36. Nummer 36:

    Als ich Wirtschaft studierte, lehrte man mich, das Güter und Ressourcen knapp sind und wir deren Verwendung lernen müssen; gilt dies denn nicht für alles, was materiell ist?

  37. Nummer 37:

    Materie ist Durst; die Quelle ist die Fülle!

  38. Nummer 38:

    Materie ist Knappheit, doch erst der Mangel lässt uns die Fülle oder Erfüllung begehren; somit ist die Knappheit die Natur der Materie, um uns stets zu GOTT zu leiten, der die wahre Fülle ist!

  39. Nummer 39:

    Erst die Leere wird uns zur Fülle!

  40. Nummer 40:

    Erst wenn du dich vom Ego geleert hast, ist genug Raum in dir, um von GOTT gefüllt werden zu können!

  41. Nummer 41:

    Was, wenn mit dem Begriff des Ehebruches aus den heiligen Büchern nicht der fleischliche Fehltritt unter Menschen gemeint ist, sondern vielmehr der heilige Bund zwischen Mensch und GOTT an sich, der nicht gebrochen werden sollte?

  42. Nummer 42:

    Die Menschheit ist durch Wertungen und Programmierungen getäuscht über das wahre Sein, daher bedeutet Erlösung für sie, sie aus diesem Dogma ihrer eigenen Täuschung zu leiten durch die wahre Lehre, Erkenntnis!

  43. Nummer 43:

    Bei unseren Werten und Traditionen, Denkmustern, etc. verhält es sich ungefähr wie bei einem Prisma und dem Licht, wobei die Muster das Prisma sind, die das Licht als Wahrheit brechen, reflektieren und anders aussehen lassen, als es eigentlich ohne Prisma ist!

  44. Nummer 44:

    Die Sünde ist ein Glaubenssatz, in dem der Sünder ein Bewusstsein hat über eine glaubenssatz-konforme Denk-, oder Handlungsweise und sich dennoch anders entscheidet!

  45. Nummer 45:

    Jesus und die heiligen Propheten haben die Sünde durch das Bewusstsein um sie erst gebracht und deshalb sind sie auch ihre Auflösung!

  46. Nummer 46:

    Wenn die heiligen Propheten unser Vorbild sind, sollen wir uns dann an ihrem Sein orientieren bevor sie zum Propheten erhoben wurden durch GOTTES Offenbarungen oder an ihrem Verhalten danach?

  47. Nummer 47:

    Ohne Glauben keine Sünde, da keine Sünde ohne Gebote!

  48. Nummer 48:

    Kein Verbrechen ohne Gesetz!

  49. Nummer 49:

    Die Sünde ist das Verbrechen der Religionen!

  50. Nummer 50:

    Erst das Gesetz macht die Verbrecher, daher gab GOTT uns die Gebote, zu denen wir nichts hinzufügen hätten brauchen!

  51. Nummer 51:

    Gesetzgeber machen Verbrecher; Staaten sollten sich lieber stärker in der Bildung und Wertevermittlung engagieren, um deren Bürgern Seine Wahrheit zu bringen, denn in der Liebe ist jedes menschliche Gesetz überflüssig!

  52. Nummer 52:

    Die Freiheit kommt zu uns, wenn wir das oder den, der uns gefangen hält oder beschuldigt keine Macht mehr über uns geben, uns seinen Regeln, Werten und Sichtweisen nicht mehr unterwerfen; das ist die Freiheit in und durch Jesus Christus, der uns zurückführt in das Licht und die Liebe GOTTES als das einzig Wahre!

  53. Nummer 53:

    Freut euch, denn ihr seid frei, frei von Sünde und Schuld, denn dies sind menschliche, vergängliche, sowie bewertete Verstandesaspekte, die an sich nicht sind, sondern sich nur durch unser Irren in der Verwendung des freien Willens als Diener der Erkenntnis manifestieren!

  54. Nummer 54:

    Was, wenn die ganze Überlieferung zur Kreuzigung symbolisch bedeutet, das die menschlichen Gesetze und regeln uns nur in den Tod führen und erst der Glaube und die Liebe uns das ewige Leben bringen; so wie Jesu erst gekreuzigt werden musste, um auferstehen zu können und Zeugnis über das ewige Leben zu geben!

  55. Nummer 55:

    Nicht jeder Ursprung einer Sache ist auch zugleich sein Anfang!

  56. Nummer 56:

    Nur weil deine Ohren dem Hören verschlossen sind, bedeutet dies nicht das nichts gesagt wurde; nur weil deine Augen sich verschliessen, heisst dies nicht, das es nichts zu sehen gäbe und nur weil du dein Herz begrenzt, besagt das nicht, das es nichts zu fühlen gäbe!

  57. Nummer 57:

    Die Gegenwart ist die Summe unserer Vergangenheit!

  58. Nummer 58:

    Die Urform des Seins ist geistig oder imaginär, die erst durch Verwendung und Zusammensetzung von materiellen organischen Teilchen Körper wird!

  59. Nummer 59:

    Organisch sind Teile, weil sie zusammengesetzt Organe bilden, aus denen dann zusammen wieder eine neue Form von Organismus entsteht für eine Zeit!

  60. Nummer 60:

    Da ist die schöpferische Imagination, die zu manifestieren vermag und da ist die Vorstellungskraft der Menschen mit den Phantasiegebilden, die keine Verbindung zum Realen haben, sondern dem Irrtum entwachsen!

  61. Nummer 61:

    Die schöpferische Imagination ist jenseits der körperlichen Sinne und des engen Verstandes, dennoch kann sie gedacht werden durch freie Herzen!

  62. Nummer 62:

    Das, was Verstandesmenschen als Wirklichkeit betrachten ist eigentlich nur ein Reich der Grenzen ihrer Bedingungen, das sich aus dem begrenzten Verständnis ergibt, mit dem sie deuten und werten und (ver)urteilen; doch GOTTES Liebe ist bedingungslos!

  63. Nummer 63:

    Unser Drittes Auge können wir als das Bindeorgan verstehen, das uns mit unserem imaginären, geistigen Ursprung und der materiellen Manifestation in körperlicher Form kommunizieren lässt!

  64. Nummer 64:

    Die Ebene der materiell manifestierenden Schöpfung können wir auf Erden mit einem Architekturbüro vergleichen, einem Planungsbüro, das an sich schon ist, also existiert und das dennoch selber noch nicht zu dem geworden ist oder wird, was es geplant hat, sondern die Manifestation nur anregt, während sie unter deren Aufsicht von anderen materialisiert wird!

  65. Nummer 65:

    Wenn man reist, dann wird einem klar, das Staaten willkürliche Verwaltungsapparate sind und nicht etwa durch Völker bedingt, denn zwischen den Menschen der Regionen ist es kulturell und ethnisch oft schwerer Unterschiede als Gleichheiten zu finden!

  66. Nummer 66:

    Das Phänomen der Zeit: Die Zeit ist unabhängig vom Alter, sie ist nämlich immer knapp; in der Jugend herrscht die Ungeduld durch Aktionismus, im Arbeitsleben ist Zeit auch Geld und im Alter meint man, das einem nicht viel davon bleibt!

  67. Nummer 67:

    Kontakte schaden nur dem, der keine hat; normal wohl wahr, aber da sind auch die Kontakte, derer man froh sein darf sie nicht zu haben, als da wären Arzt, Richter oder Gerichtsvollzieher!

  68. Nummer 68:

    Was siehst du, wenn du eine Strasse siehst? Siehst du einen Fahrweg oder siehst du einen Weg, der dich zu vielen Erfahrungen führen kann?

  69. Nummer 69:

    Was siehst du, wenn du auf ein Glas schaust, das zur Hälfte gefüllt ist? Siehst du ein halbleeres oder ein halbvolles Glas, dessen Hälfte noch zum Genuss bereit ist?

  70. Nummer 70:

    Was siehst du, wenn du deine Narben erblickst? Siehst du leidvollen Schmerz oder siehst du Situationen, die du überwunden und aus denen du wertvolle Erfahrungen geschöpft hast?

  71. Nummer 71:

    Wenn jeder sich um sich selbst kümmert, dann ist auch für jeden gesorgt!

  72. Nummer 72:

    Je klarer wir mit uns selber und mit anderen sind, desto einfacher fliesst das Leben!

  73. Nummer 73:

    Unsere Sprache ist Ausdruck unserer Gedanken; daher hilft oft ein neuer Sprachgebrauch unsere Gedanken zu ändern!

  74. Nummer 74:

    Tue lieber wenige Dinge ganz, als viele nur halb!

  75. Nummer 75:

    Selbstdisziplin ist, wenn wir dauerhaft das tun, wofür wir uns entschieden haben!

  76. Nummer 76:

    Ein Kollektiv ist ein Konstrukt, in dem das Ganze mehr ist, als die Summe aus den einzelnen Teilen!

  77. Nummer 77:

    Jedes Problem ist eigentlich nur ein schlecht verpacktes Geschenk zur Weiterentwicklung!

  78. Nummer 78:

    Unsere Sorgen und Ängste sollten uns gute Diener im Leben sein, anstatt Herr spielen zu wollen!

  79. Nummer 79:

    Bevor du einen Führer wählst, solltest du genau wissen, wo du selber hinwillst und dann abschätzen, ob dieser oder jener Führer, gleich ob Chef, König, Priester oder Politiker, auch wirklich fähig und geeignet ist, dir an dein eigenes Ziel zu helfen!

  80. Nummer 80:

    Sag mir, mit wem du gehst und ich sage dir wer du bist; diese alte Weisheit basiert auf der Erkenntnis, das nicht nur körperliche Krankheiten ansteckend sind, sondern auch ethische spirituelle Zustände, wie Liebe und Angst!

  81. Nummer 81:

    GOTTES Schöpfung gleicht in der Polarität einem Spiel sich einander ergänzender Gegensätze!

  82. Nummer 82:

    Seht doch nur die negativen elektrischen Teilchen und die positiven elektrischen Teilchen, erst in ihrer Gesamtheit ergeben sie durch ihr Wechselspiel die Schwingung, die wir Strom nennen!

  83. Nummer 83:

    Wenn du deine Neigungen reflektierst und dann feststellst, das deine Vorlieben dem gelten, was dir selber ähnlich ist und du Abneigungen hast gegen das, was dir fremd ist, dann hast du dein Ego wohl noch nicht besiegt!

  84. Nummer 84:

    Verwechsle deine Neigungen nicht mit dem GÖTTlichen Gesetz der Anziehung der Gleichart, durch das die anderen uns zum Spiegel für uns selbst werden!

  85. Nummer 85:

    Oft sagen deine Abneigungen gegen etwas oder jemanden mehr darüber aus, wem oder was du den Vorzug gibst, als du bereit wärst zuzugeben!

  86. Nummer 86:

    Der Heilige Propet Muhammed sagte einst: "Warum sollten mich irdische Belange kümmern? Ich bin ein Reisender GOTTES, der hier nur kurz Rast im Schatten einer Seiner Bäume macht, bevor ich meinen Weg fortsetze!

  87. Nummer 87:

    Mediale Menschen sind Mittler GÖTTlicher Weisheit, Botschaften und Energien oder auch irdische Vehikel für von IHM direkt ausgehende Taten!

  88. Nummer 88:

    Oh mein geliebter Lieber GOTT, da ich den von DIR gegebenen freien Willen nicht ablehnen darf, so will ich ihn nur dafür nutzen, stets das zu Wollen, was DEIN Wille ist - Amen!

  89. Nummer 89:

    Reichtum an Talenten oder Schönheit bedingen meist enorme Ansprüche anderer an deine dir verliehenen Eigenschaften; ihr Verlangen danach kann dich geradezu zu ihrem Sklaven machen oder dich wie ein Dressurtier wirken lassen, das wieder und wieder zur Schau gestellt wird!

  90. Nummer 90:

    Künstler haben meist ein riesiges Ego, das sie zu Ausstellern auf dem Markt der Eitelkeiten werden lässt!

  91. Nummer 91:

    Wer Herrscher der Welt sein will, der führt einen eitlen Kampf, getrieben vom Ego und maßlosen Ansprüchen um Vorherrschaft, doch wer Diener GOTTES sein will, der hat ein heeres und friedliches Ziel!

  92. Nummer 92:

    Bei Politikern ist es wie in der Straßenbahn: haben sie erstmal einen Sitz ergattert, wollen sie nicht mehr aufstehen oder ihn für diejenigen räumen, denen er mehr zustehen würde!

  93. Nummer 93:

    Zweifel entzweit, Vertrauen eint!

  94. Nummer 94:

    Das Ego trennt das Ich vom Wir, die Liebe lässt uns im harmonischen Miteinander, das Ich als Teil des Wir erkennen!

  95. Nummer 95:

    Wenn du GOTT liebst, so wird dein Glaube dir zur Überzeugung und deine Überzeugung zur Gewissheit, welche es dir erlaubt, alles Existierende, dich einschließlich, als Manifestationen des Ein und Alles zu erkennen!

  96. Nummer 96:

    Bemühe dich immer das Wahre zu entdecken, denn du kannst auch ja auch nur erfolgreich Beute machen, wenn du das Wild jagst und nicht dessen Schatten!

  97. Nummer 97:

    Unsere Empfindungen im Außen sind meist nur ein Spiegel unserer Einstellungen im Inneren!

  98. Nummer 98:

    Fast jeder guckt täglich in den Spiegel und stellt sich auf die Waage, kritisch betrachtet er dabei, was es da über sein Äußeres zu sehen gibt; aber wer sucht prüfend täglich schon in seinem Inneren nach Unschönem oder Ungleichgewicht?

  99. Nummer 99:

    Installiere deinen inneren Beobachter, denn er kann dir dein Spiegel werden; egal ob das, was du darin erblickst hässlich oder schön dir scheint, es ist immer dein Selbst, was du erkennst!

  100. Nummer 100:

    Hast du deiner/deinem Liebsten heut schon gesagt, wie sehr du sie/ihn liebst?

  101. Nummer 101:

    Hast du deinem Kind heut schon gesagt, wie sehr du es liebst?

  102. Nummer 102:

    Hast du deinen Eltern heut schon gesagt, wie sehr du sie liebst?

  103. Nummer 103:

    Lacht eure Kinder nicht aus, wenn sie so manche Fragen stellen, denn euer arrogantes Lachen verrät nur eure Bedürftigkeit um gute Antworten!

  104. Nummer 104:

    Kinder stellen so präzise Fragen, auf die die Eltern oft nicht wirklich zu antworten wissen, so wie die berühmte Frage der Kleinen nach dem was sie waren, bevor sie denn geboren wurden!

  105. Nummer 105:

    Wer einen Fehler macht, ist deshalb noch nicht dumm, aber wer sich an den Fehler bindet, der schon!

  106. Nummer 106:

    Als mein Vater nach Deutschland emigrierte, da sagte sein Vater: "Ich habe gerade meinen rechten Arm verloren!

  107. Nummer 107:

    Wer aus dem Ort seiner Kindheit, wo er liebevolle Eltern, Geschwister und Freunde hat, aus wirtschaftlicher oder politischer Notlage wegziehen muss, der erfährt eine leise Vorahnung auf die Sehnsucht, die ein GOTTliebender ständig verspürt, solange er auf der Erde unter Menschen ist!

  108. Nummer 108:

    Leben ist Bewegung, Bewegung ist Zeit und Zeit ist vergänglich; da ist nur eine Kraft, die diesem Gesetz nicht unterliegt, die nicht von Zeit und Raum ist, die ganz ohne Bedingungen und Grenzen unvergänglich ist, dies ist: Seine Liebe!

  109. Nummer 109:

    Was hast du heute gefühlt, gedacht, gesagt oder getan, das unvergänglich ist, da dessen Ursprung die Liebe ist?

  110. Nummer 110:

    Liebe lässt sich teilen, ohne weniger zu werden!

  111. Nummer 111:

    Kriege wären besser, wenn darin Theorien, anstatt Menschen geopfert werden würden!

  112. Nummer 112:

    Wann hören wir endlich auf in unseren Kindern immer das Wunderkind sehen zu wollen, anstatt das Wunder “Kind” zu entdecken?

  113. Nummer 113:

    Der Weise beginnt bei sich selbst, aber er endet dort nicht, er geht von sich aus, aber er kommt nicht immer auf sich zurück!

  114. Nummer 114:

    Mathematiker wissen, dass man Nullen nicht an beliebige Stellen setzen kann, wenn man das richtige Ergebnis haben will; Politiker anscheinend nicht!

  115. Nummer 115:

    Ordnung ist für Dumme, nur das Genie findet sich im Chaos zurecht!

  116. Nummer 116:

    Eine Entdeckung ist, wenn man etwas sieht, was eigentlich jeder sehen kann, aber sich etwas dabei denkt, was die anderen noch nicht gedacht haben!

  117. Nummer 117:

    Ein guter Ratgeber kann dir zwar den Weg weisen, aber gehen musst du ihn schon selber!

  118. Nummer 118:

    ER ist größer als jede deiner Theorien, ER ist weiter, als jede erahnte Dimension, ER ist tiefer, als jede deiner Erwartungen, ER ist mächtiger, als dein kühnster Traum, ER ist weiser, als dein schlauester Gedanke – nur die Liebe ist, was sie ist – ER!

  119. Nummer 119:

    Wenn wir einst erwachen zu GOTTES Nähe, dann werden wir sagen: DU warst doch immer da, ich sah Dich in jedem Blick in die Augen meiner Liebsten, in dem Lächeln meiner Freunde, in der Güte meiner Helfer, ja sogar in denen, die mich lehrten, was es zu lernen galt!

  120. Nummer 120:

    Ein Plan ist eine Generalprobe im Kopf!

  121. Nummer 121:

    Gott hat deinem Herzen FLÜGEL verliehen, mit denen du aufsteigen kannst ins weite Firmament der LIEBE und der FREIHEIT, schließe auch deinen Verstand ins Herz mit ein, damit er dir die Flügel nicht stutzt!

  122. Nummer 122:

    Leben, lieben, lachen, sind auf Erden die schönsten Sachen!

  123. Nummer 123:

    Der Mensch ist ein Meister, wenn er fühlt und ein Bettler, wenn er denkt!

  124. Nummer 124:

    Die SUMME unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir LIEBTEN.

  125. Nummer 125:

    Eine schöne UHR zeigt die Zeit AN, eine schöne FRAU lässt sie VERGESSEN.

  126. Nummer 126:

    ALLE Menschen sind KLUG; die einen VORHER - die anderen NACHHER

  127. Nummer 127:

    Alle FEHLER, die man hat sind VERZEIHLICHER als das, was man tut, um sie zu VERBERGEN.

  128. Nummer 128:

    Arbeite -als würdest du kein Geld brauchen;liebe -als hätte dich noch niemand verletzt;tanze - als würde keiner zuschauen,singe - als würde keiner zuhören.

  129. Nummer 129:

    Deine Wertungen offenbaren deinen Blickwinkel und dein Blickwinkel verrät uns deine Position auf dem Weg ins Licht!

  130. Nummer 130:

    Es ist nicht die Wissenschaft, die Wissen schafft, sondern Wissen erlangt, durch das Wissen um den, der Wissen erschafft!

  131. Nummer 131:

    Um GOTTES Wesen zu sehen, brauchst du nur vor dem Spiegel zu stehen, tief genug in die Augen geschaut, machst du dich mit deiner Seele vertraut!

  132. Nummer 132:

    Früher waren die Werbungen in den TV-Programmen Störungen im Ablauf, heute ist der ganze Ablauf und Inhalt nur noch stupider Rahmen für die Werbung!

  133. Nummer 133:

    Zu viele Medien sind heute weder unterhaltend, noch künstlerisch, sondern nur noch Werbeträger!

  134. Nummer 134:

    Wer Getreide sät, um Korn ernten zu können, der wird neben dem Korn auch noch Stroh gewinnen, doch wer des Strohes willen sät, der wird auch nur Stroh ernten!

  135. Nummer 135:

    Wer bewusst ist, der weiß um die Zeit auf der Erde, die er als zusammengesetztes Geschöpf Leben nennt; begrenzt um die materielle Vergänglichkeit des Körpers, erlebt er dieses Kollektiv, ohne sich an diese vorübergehende Gesamtheit zu binden!

  136. Nummer 136:

    Freiwillige Hingabe im bewussten Sein um einen positiven Sinn, macht einen entschiedenen Diener aus mir, aber bestimmt keinen Lakaien, denn mein Dienst gilt GOTT allein!

  137. Nummer 137:

    Herr ist, wer sein Ego beherrscht, Sklave ist, wer sich vom Ego beherrschen lässt!

  138. Nummer 138:

    Wenn man eine andere Sprache wirklich sprechen lernen will, so muss man auch in der anderen Sprache denken können!

  139. Nummer 139:

    Ist euch schon mal aufgefallen, das eure Stimmung, eure Stimmlage, Intonation, etc. sich verändert, wenn ihr eine andere Sprache sprecht? Darum sollte man öfter mal die Sprache wechseln, um nicht in seinen eigenen Gedankenformen gefangen zu bleiben!

  140. Nummer 140:

    Wenn du d i e s e s Wort liest, dann gehört das "wenn" schon in die Vergangenheit, während das "jetzt" noch Zukunft ist; willst du aber verstehen, was diese Worte dir zu sagen haben, so lebe aufmerksam im Hier und Jetzt!

  141. Nummer 141:

    Bei den Offenbarungen eines Mediums handelt es sich stets um eine bilaterale oder gar multilaterale, transpersonale Manifestation von Information (in Formation gebrachte Energien), die nicht verbal, digital oder analog übermittelt wird, sondern spirituell, per "Lichtleiter" sozusagen!

  142. Nummer 142:

    Wenn ein Mensch mit einem anderen kommuniziert, so ist er Sender und Kanal zugleich, ein Medium ist nur Kanal, der Sender ist spirituelles Sein!

  143. Nummer 143:

    Es stimmt, wenn man sagt: Offenbarungen durch Medien und nicht von Medien, denn die spirituellen, noch menschenformenlosen Energien, werden durch den medialen Menschen erst zu Worten, Schriften, Bildern, Klängen oder Taten!

  144. Nummer 144:

    Bei unseren Wahrnehmungen der Realität verhält es sich wie beim Wassertropfen: er ist zwar Wasser, aber nicht das ganze Meer!

  145. Nummer 145:

    Bei unseren Wahrnehmungen der Realität verhält es sich wie beim Sonnenstrahl: er ist zwar Sonne, aber nicht das ganze Licht!

  146. Nummer 146:

    Bei unseren Wahrnehmungen der Realität verhält es sich wie beim Sandkorn: er ist zwar Sand, aber nicht die ganze Wüste!

  147. Nummer 147:

    Bei unseren Wahrnehmungen der Realität verhält es sich wie beim Luftzug: es ist zwar Luft, aber nicht die ganze Atmosphäre!

  148. Nummer 148:

    Die Menschen wollen zwar immer älter werden, aber altern wollen sie dabei nicht!

  149. Nummer 149:

    Die Medizin ist ein tolles Geschäft; erst erfindet man Mittel, die Menschen älter werden lassen und dann muss man noch all die Mittel erfinden, die die ganzen neuen Krankheiten des Alters bekämpfen!

  150. Nummer 150:

    Schicke Wort gibt's gar viel, doch um zu erkennen deren Ziel, reicht nicht nur das Hören, es könnt sogar stören, aber das Lesen zwischen den Zeilen, das kann dir zu Hilfe eilen!

Nachwort

Über das Zurücktreten der Person hinter dem Wort

Dieses Buch ist nicht geschrieben worden, um eine Person sichtbar zu machen. Es ist geschrieben worden, damit etwas sichtbar wird, das gesagt werden soll. Nicht der Sprecher verleiht den Worten ihr Gewicht, sondern die Stimmigkeit dessen, was ausgesprochen wird.

Wahrheit, Ordnung und Heil entfalten ihre Wirkung nicht durch Namen, Titel oder Autorität, sondern durch innere Kohärenz.

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Zum Schluss

Manchmal genügt ein einziger Gedanke, um innezuhalten, neu zu sehen und dem eigenen Weg wieder bewusster zu begegnen.

Schätze des Geistes versammelt 150 in sich geschlossene Weisheiten – jeweils eine auf einer eigenen Seite. Ohne erklärende Überfrachtung entsteht Raum, jede Aussage still aufzunehmen und auf das eigene Leben zu beziehen.

Quelle: Schaetze_des_Geistes_Band_IX_150_Weisheiten.md · 69e82dbeb279

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